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Terra Fantasy 6 Lord der Dunklen Welt
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Ein Erdenmensch auf einer fremden Welt"Die dunkelrote Sonne tauchte das Waldland unter mir in blutiges Licht. Aufgrund der großen Entfernung konnte ich keine genauen Einzelheiten erkennen. Aber die Formen der Bäume und die Bewegungen, die sie vollführten, ließen nur einen Schluß zu: Ich, Edward Bond, war nicht mehr auf der Erde ..." Der magische Zirkel der Dunklen Welt greift nach der Erde, um Lord Ganelon, den ehemaligen Herrscher der düsteren Zwillingserde, aus der langen Verbannung zurückzuholen. Doch der Mann, der über den Abgrund der Dimensionen die Dunkle Welt erreicht, ist nicht der Ganelon von einst. Seine Persönlichkeit wird überlagert durch die des Erdenmenschen Edward Bond. Ganelon ist somit nicht mehr Ganelon, aber Bond ist auch nicht zur Gänze Bond. Und so entbrennt ein Kampf, der mit größter Erbitterung geführt wird - ein Kampf zweier Persönlichkeiten in einem Körper. Denn jedes Ich hat seine eigenen Pläne für die Zukunft der Dunklen Welt. Vorwort Hugh Walker:Der vorliegende Roman ist am besten in der Rubrik Science Fantasy einzuordnen - Fantasy mit merklichen Science-Fiction-Einschlag, und zwar von der Konzeption her: Parallelerde, monströse Gottheit aus dem Kosmos, Doppelidentität, rationale Erklärunge mythologischer Elemente. Dennoch ist das Hauptelement der Fantasy, der vielzitierte "Senes of Wonder", das "Mystich-Wundersame", in reichem Maß vorhanden. Der Roman erschien 1946 in STATLING STORIES und war der letzte einer Reihe stark von Abraham Merrit beeinflußter Romane, wie dieser sie in den Zwanzigern und Anfang der Dreißiger schrieb. Dem deutschen Leser ist Henry Kuttner längst kein Unbekannter mehr. Einige seiner Romane erschienen in den Utopia Großbänden - so Der stolze Roboter und Gefährliches Schachspiel, um nur ein paar zu nennen. Besondere Beachtung verdient übrigens der unter dem Titel Alle Zeit der Welt in der Reihe der TERRA-Sonderbände erschienender Roman FURY. Kritiker neigen dazu, Kuttners Eigenständigkeit zu ignorieren und seine Vielseitigkeit, die ihn zum Phänomen machte, nicht gebührend zu würdigen. Wie immer man den Autor auch sehen Mag, der vorliegende Band beweist, daß er eines in jeden Fall ist: ein Autor, den zu lesen es sich lohnt! |
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