Terra Fantasy 2Gefangene der Dämonen1. Band der Hexenwelt Reihe
|
Ein Mann von heute in der Welt der HexenSimon Tregarth, vormals Colonel der US-Armee, befindet sich in aussichtsloser Lage. Überall lauert der Tod auf ihn, denn er wird von Killern eines Gangstersyndikats gejagt. Simon hat bereits mit dem Leben abgeschlossen, da bietet sich ihm noch eine winzige Chance, seinen Häschern zu entgehen. Jorge Petronius greift ein, ein mysteriöser Mann, der schon vielen gesuchten Gesetzesbrechern oder Flüchtlingen geholfen hat. Simon befolgt Petronius´ Anweisungen. Er erreicht den SIEGE PERILOUS, den uralten Thronfelsen der Macht, dessen Kräfte schon der Zauberer Merlin und der legendäre König Artus zu nutzen wußten. Der SIEGE PERILOUS hilft auch Simon. Er versetzt ihn in eine phantastische Welt - in die Welt der Hexen. Dieser Band schildert Simon Tregarths Ankunft und seine ersten Abenteuer in der Hexenwelt. Vorwort Hugh Walker:FANTASY? SCHWERT UND MAGIE? Was ist das? Darunter verstehen wir eine Gattung der phantastischen Literatur, die sich dem (meist heroischen) Abenteuer in einer fiktiven Welt widmet, wobei für die Welt bestimmte Voraussetzungen gegeben sind. Eine Welt der Vergangenheit oder der Zukunft (verglichen mit unserer realen Gegenwart), ohne Industrialisierung, ohne Feuerwaffen, ohne technischen Fortschritt. Eine Welt mit viel Raum für das romantische Abenteuer, feudalen Prunk und Heldentaten, ohne aufklärendes Weltverständnis. Eine Welt, in der das Schwert und die Magie die mahlenden Zahnräder der Technik und die jagenden Impulse der Elektronik ersetzen, ein magisch-mystisches Weltverständnis die Wissenschaften. Am besten, glaube ich, könnte man solche Romane als "historische" Geschichten aus einer fiktiven Welt bezeichnen. L. Sprague de Camp, einer der auch im deutschen Sprachraum bekannten Autoren von Science-Fiction, Fantasy und historischen Werken (man denke an AM KREUZZUG DER WELTEN - The Incomplete Enchanter, DAS MITTELALTER FINDET NICHT STATT - Lest Darkness Fall oder seine Arbeietn an der CANON-Serie), drückt es sehr treffend aus: "Das Hauptmerkmal beim heroisch-phantastischen Abenteuer liegt darin, daß der Schriftsteller vor allen Dingen bestrebt ist, den Leser zu unterhalten, und nicht, ihn zu bilden oder von etwas zu überzeugen. Der Leser entflieht aus seinem Alltag in eine glanzvollere Welt, in der alle Männer mächtig, alle Frauen schön, alle Probleme einfach und alle Leben abenteuerreich sind. Sie ist die Art von Literatur, die - wenn sie gut geschrieben ist - den meisten Spaß beim Lesen bietet." Der Grund für die offensichtliche Romantik solcher Erzählungen ist recht einfach: der einzelne ist in dieser Phantasiewelt nicht ein Rädchen im Getriebe einer mächtigen Maschinerie, wie es beispielsweise unsere komplizierte Zivilisation ist, sondern es liegt in seiner Hand, etwas Bedeutsames zu tun, ohne erst dem zermürbenden Mechanismus einer Bürokratie ausgeliefert zu sein. Dies darf nicht falsch verstanden werden. Es ist natürlich auch in einem Science-Fiction-Roman einfacher, zum Mond zu gelangen, als in der Wirklichkeit unserer gesetzlichen, finanziellen und politischen Probleme. Aber was dem Abenteuer in der Science_Fiction meist in die Quere kommt, ist das "Science"-Element, das spekulative Element. Der gute Science-Fiction-Roman sucht mit der Zukunft des Menschen auch zukünftige Probleme zu erfassen, zu warnen, Lösungen anzubieten. Fantasy oder Magical Fiction hat diesen Ballast nicht. Spekulationen bleiben im magisch-mystischen Rahmen, Weltanschauungen nicht minder; Surrealistisches und Märchenhaftes würden durch lange Erklärungen nur verlieren. Der Priester und der Wissenschaftler verschmelzen zu einem mächtigen unheimlichen, oft nicht ganz menschlichen Wesen: dem Magier. Denn Weisheit und Erkenntnis sind noch fest verknüpft mit Göttern und Dämonen in diesen meist barbarischen Welten. Es gilt sie zu beschwören oder in Bann zu halten. Im Gegensatz zu den Gottheiten unseres aufgeklärten Jahrhunderts mischen sie sich handfest in die Machenschaften der Menschen. Erklären würde in vielerlei Hinsicht bedeuten: Entmystifizieren, Entromantisieren, Entzaubern! Diese Taschenbuchreihe bringt Ihnen das Abenteuer in magische Welten der Fantasie. machen Sie sich bereit für transdimensionale Reisen und lassen Sie alles zurück, was Sie an der Erde des zwanzigsten Jahrhundert erinnert. Mit einer guten Klinge und einem wirksamen Amulett sind Sie tadellos ausgerüstet. Für das Abenteuer garantieren wir! Andre Nortons HEXENWELT (Witchworld) ist ein zum größten Teil erdähnlicher Planet, von dem wir nicht erfahren, wo er sich befindet. Ein Mensch von der Erde (der Erde unserer modernen Zeit) gelangt auf mystisch-unerklärliche Weise auf diese Welt und wird in ihre Geschicke verstrickt. Die Serie fällt damit in eine bestimmte Kategorie von Fantasy-Romanen, in der ein Mensch aus einer modernen Welt in eine barbarische, mystische gelangt - mittels technischer oder magischer, manchmal auch gar nicht erklärter Dimensionsbrücken. Simon Tregarths Abenteuer gleicht also in diesem ersten Schritt jenen Martin Padways (aus de Camps DAS MITTELALTER FINDET NICHT STATT) oder Matt Carses (aus Leigh Bracketts VERMÄCHNIS DER MARSGÖTTER). Ein typisches Beispiel für diese Gattung von Fantasy-Roman ist zur Zeit im deutschsprachigen Raum als äußerst erfolgreiche Heftserie zu haben. DRAGON. Auch DRAGON ist ja ein Held, der aus einer modernen (sogar von unserem Stand aus utopischen) Welt in eine zukünftige, barbarische gelangt. Die HEXENWELT-Serie ist jedoch ein wenig anders geartet als die meisten Fantasy-Serien. Nicht ein Held ist das Hauptelement, sondern die Welt. Die HEXENWELT ist es, die diese sieben Bände verbindet. Fünf davon gehören in engerem Sinne zusammen. Sie sind den Abenteuern Simon Tregarths gewidmet, sowie seiner Frau, der Hexe Jaelithe und ihren drei Kindern, Kyllan, Kemoc und Kaththea. |
|
|
|