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Terra Fantasy 17 Rächer der Verdammten
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Die Abenteuer des Solomon Kane Robert E. Howard, Autor der weltbekannten CONAN-Serie, hatte schon in frühester Jugend ein besoneres Interesse für Mythen, barbarische Völker, versunkene Kulturen und dunkle Geheimnisse entwickelt. Diesen Interesse verdanken wir auch die Figur des Solomon Kane, Howards ersten Fantasy-Helden. Solomon Kane, ein Puritaner der elisabethischen Zeit, ist ein glühender Verfechter der Gerechtigkeit. auf der Suche nach Abenteuer zieht er durch die Welt. Mit seinem Degen, den er meisterhaft zu führen versteht, rächt er begangenes Unrecht und bekämpft das Böse, wo immer er es findet. Dieser Band enthält vier Stories, darunter drei Solomon-Kane-Abenteuer, die Europa und Afrika zum Schauplatz haben. Es sind die erzählungen: Die Hand des Rächers Königreich des Schreckens Schwarze Schwingen Das Idol, die vierte Story dieses Bandes, rankt sich um Bran Mak Morn, den großen Herrscher der legendären Pikten. Vorwort Hugh Walker: "... Es gibt nichts, das mich tiefer in der Seele schmerzt, als ein Träumer, der unter dem Stiefel physischer Überlegenheit zertreten wird." Obige Zeilen stammen aus einem Brief Robert E. Howards, der sein ganzes kurzes Leben lang ein Träumer war. Das ist es auch, was seine Fantasy-Geschichten so unnachahmlich macht - sie sprechen nicht auf einer intellektuellen Ebene an, wie die Erzählungen Tolkiens, oder de Camp, Leibers oder Moorcocks, sondern sie berühren auf einer tieferen, emotionaleren, wenn man so will, primitiveren Basis. Fantasy ist von Träumern für Träumer. Gute Fantasy ist eine magische Beschwörung - keine noch so gute intellektuelle Phantasterei kommt ihr gleich. Vielleicht, weil es wie für alle Beschwörungen einer geheimen Formel bedarf. Nicht nur Howard besaß sie, sondern auch William Morris, E. R. Eddison, A. Merritt. Es ist etwas von der gleichen emotionalen, träumerischen Qualität in ihren phantastischen Erzählungen. Was Howard hervorhebt, ist die blutvolle Kraft seiner Helden und ihre Taten, die augenblickliche Lebendigkeit seiner Bilder und eine tragische Romantik von oft kosmischer Reichweite. Lesen Sie "Königreich des Schreckens", und Sie werden verstehen, was ich meine. Mit diesem Band stellen wir Ihnen das restliche SOLOMON-KANE-Material vor. Gottes zorniger Streiter, oder Devons Degen-As, wie er auch genannt wird, ist der erste von Howards Fantasy-Helden und unterscheidet sich auch wesentlich von späteren Figuren wie CONAN, KULL, oder BRAN. Von allen kommt ihm vielleicht noch die Gestalt Bran Mak Morns am nächsten, diesen schwarzgekleideten, pistolen- und degenbewaffneten, puritanischen Abenteurer und Fanatiker aus dem elisabethanischen England des sechzehnten Jahrhunderts. Nur einige der Stories waren bereits zu Howards Lebzeiten erschienen - und zwar in jenem legendären Pulpmagazin WEIRD TALES, das auf Horror- und Abenteuergeschichten mit übernatürlichen Elementen ausgerichtet war. Erst 1968 erschien das gesamte, zum Großteil in Howards Nachlaß entdeckte SOLOMON-KANE-Material erstmals in Buchform (RED SHADOWS, Don Grant 1968). Darunter befanden sich auch drei Fragmente und zwei Gedichte, auf deren Übersetzung wir jedoch zugunsten einer weiteren story aus dem BRAN MAK MORN-Band verzichteten, nämlich "Das Idol" (THE DARK MAN). Das Comics-Medium hat sich inzwischen einer ganzen Reihe von Howards Figuren angenommen. Neben mehreren Serien mit CONAN und KULL erschienen nun auch vereinzelte Geschichten mit SOLOMON-KANE. Kurzzeitig tauchten auch Romanfiguren anderer Autoren auf, etwa Lin Carters THONGOR VON LEMURIEN, oder John Jakes Barbar BRAK und Michael Moorcocks ELRIC VON MELNIBONÉ, der zwei Hefte lang an CONANS Seite focht. Aber nicht nur in den Comics erfreut sich Howard nun fast vierzig Jahre nach seinem Tod immer größere Beliebtheit. Buch- und Taschenbuchverlage bringen den größten Teil seines Werkes wieder ans Licht. Und was den Verlagen zu fragmentarisch und zu wenig interessant für ein breites Publikum erscheint, das veröffentlichen eine steigende Zahl von Fanzeitschriften - Gedichte, Fragmente, Artikel, Briefe. Ein später Ruhm - aber gewiß ein verdienter. |
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